Auf mobile Endgeräte optimierte Websites werden zur Grundvoraussetzung.

Die Schweiz gehört zur mobilen Weltelite. Bereits weit über 70% der Bevölkerung greift über ein Smartphone oder ein Tablet auf das Internet zu. Gemäss einer Studie der Y&R Group Switzerland kauften im 2013 bereits 67% der Bevölkerung per Tablet und 55% per Smartphone ein. Die Einkäufe via diesen mobilen Endgeräten nehmen weiter explosiv zu. Unternehmen, die auch in Zukunft Erfolge feiern wollen, sollten deshalb auf die Website-Optimierung für mobile Endgeräte nicht verzichten.

Welche Unterschiede in der Funktionalität gilt es zu beachten?
Smartphones und Tablet-Computer werden im Gegensatz zum Laptop und zum Desktop-Computer mit Touchscreen bedient. Der mobile User muss sich zudem oftmals mit einer langsameren Internetverbindung abfinden, und die Flash- oder Java-Plug-Ins sind manchmal eingeschränkt oder nicht vorhanden. Der grösste Unterschied zwischen den beiden mobilen Endgeräten Tablet und Smartphone ist jedoch die Bildschirmfläche. Bei Tablets sind die Display-Auflösungen mittlerweile so gut, dass mit der normalen Desktop-Webansicht problemlos gearbeitet werden kann. Beim Smartphone hingegen ist das Navigieren auf „normalen“ Websites durch die riesigen Informationsmengen und die kleinen Buttons nur durch mühsames Zoomen und Scrollen möglich.

Mobile Optimierung: vier aktuelle Möglichkeiten.
Deshalb ist es für jedes im Internet präsente Unternehmen ein Muss, das Surferlebnis der mobilen Nutzer – allen voran der Smartphone-Nutzer – so zu optimieren, dass dem ungetrübten Informations- und Einkaufserlebnis nichts mehr im Wege steht. Um dies zu erreichen, gibt es aktuell folgende Möglichkeiten:

Responsive Design

Ein Responsive Design basiert auf flexiblen Layouts. Der grafische Aufbau der Navigationen, Seitenspalten und Texte erfolgt dynamisch anhand der Anforderungen des jeweiligen Gerätes, mit dem die Seite betrachtet wird..

Web-App

Web-Apps sind speziell für mobile Endgeräte umgesetzte Webseiten/Applikationen, die sich vollumfänglich an den mobilen Eingabeoptionen und Informationsbedürfnissen orientieren. Die Domain wird dann mit einem „m“ für „Mobile“ ergänzt (z.B. m.demoseite.com).

Native Applikationen

Native Applikationen sind explizit für mobile Geräte (iPhone, Android) entwickelte Applikationen, welche durch den Benutzer auf dem Endgerät installiert werden müssen und als eigene Anwendung (nicht im Webbrowser) laufen. Die Apps können über die jeweiligen App-Stores bezogen werden.

Externer Service (Hybrid)

Über einen externen Service werden Produktdaten und Informationsangebote separat zur bestehenden Webseite gepflegt, welche sich mobile-optimiert als Web App und/oder native Applikationen ausspielen lassen. Zwei der erfolgreichsten Vertreter im deutschsprachigen Raum sind Shopgate und Couchcommerce.

Fazit
Mobile ist und bleibt Trend. Webzugriffe via Mobile-Devices werden weiterhin rasant zunehmen. Und mit der Entwicklung von immer leistungsfähigeren Geräten verändern sich auch die Surf-Gewohnheiten (z.B. Couch-Commerce/Second Screen, etc.). Bei den mobilen Geräten gibt es jedoch keine Standardlösung zur vollständigen Erfüllung der stetig wachsenden User-Bedürfnisse.

Es müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden:

  • Besteht bereits eine aktuelle Website oder wird diese neu aufgebaut?
  • Soll ein Webshop und/oder eine Website mobil-optimiert werden?
  • Sind bei Webshops die Kunden B2B oder B2C (oder gar beides)?
  • Handelt es sich um einfach zu beschreibende Produkte oder um komplizierte Varianten?
  • Ist das Sortiment überschaubar oder riesig?

Diese und andere konzeptionelle Fragen müssen während dem Lösungsfindungsprozess geklärt werden, um die optimale und nachhaltigste Lösung für das Unternehmen zu finden. Dies zu definieren und abzuwägen ist der Schlüssel zum E-Erfolg.

 

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